Vielleicht hast du schon einmal von den drei kleinen Buchstaben gehört, denn schließlich ist CBD im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde. Der Hype um den natürlichen Wirkstoff der Cannabis Sativa Pflanze reißt nicht. Ich habe mich auf die Suche gemacht und wollte mehr über den Wirkstoff herausfinden.

In diesem kurzen Beitrag möchte ich dir zeigen worum es sich bei CBD eigentlich handelt, welche Wirkungen es haben kann und wie man es auch gut in der Küche nutzt. Zudem verrate ich dir, wo man die besten Produkte bekommt und wie man Cannabidiol richtig verwendet. Viel Spaß!

Was bedeutet CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Dabei handelt es sich um einen Wirkstoff der Cannabis Sativa Pflanze und bevor jetzt jemand aufschreit: Nein CBD ist nicht illegal. Es ist eines von über 100 sogenannten Cannabinoiden. Während die meisten eher unbekannt sind, erregt aber vor allem der ungleiche Bruder des CBD, Tetrahydrocannabinol (kurz: THC) die Gemüter. Dieses ist für die psychoaktive Wirkung der Pflanze verantwortlich und macht tatsächlich “high”.

Die Hanfpflanze wird übrigens schon seit Jahrtausenden in der traditionellen Medizin verwendet. Sie gilt als besonders Nährstoffreich, steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und hat nicht zuletzt wegen dem enthaltenen CBD auch einen medizinischen Nutzen.

Welche Wirkung hat CBD?

Auf meiner Suche nach wissenschaftlich fundierten Effekten von CBD wurde mir eine Sache schnell klar: Wir stehen noch am Anfang. Es gibt eine Reihe an kleinen Studien, Experimenten und Fallbeispielen aber meist noch keine handfesten Beweise. Eine große Rolle spielt daher die Erfahrungen der Menschen. So gilt CBD als schmerzstillend((Epifanio Mondello et al. Cannabinoids and spinal cord stimulation for the treatment of failed back surgery syndrome refractory pain; J Pain Res. 2018) und entzündungshemmend (Burstein S. Cannabidiol (CBD) and its analogs: a review of their effects on inflammation. Bioorg Med Chem. 2015). Die Einnahme beruhigt, entspannt und befreit von Angst und Stress. Auch die Schlafqualität scheint sich bei vielen Personen signifikant zu verbessern (Shannon S, Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series, Perm J., 2019).

Vielleicht überraschend aber Cannabinoide findet man nicht nur in der Cannabis Pflanze. Sie werden vom Körper auch selbst produziert und steuern dort eine Reihe von wichtigen Körperfunktionen. Darunter Herzschlag, Blutdruck und Verdauung. Auch für das zentrale Nervensystem und die Regulierung des Hormonhaushaltes zeigt sich das sogenannte Endocannabinoid-System mitverantwortlich. Eingenommenes CBD scheint hier die Leistung dieses Systems zu verbessern.

Wenn du übrigens mehr über CBD allgemein erfahren willst, so kann ich dir auch das Buch von Jona Decker CBD: Wirkung, Anwendungsgebiete & Dosierung verständlich erklärt* empfehlen.

Welche Nebenwirkungen hat CBD?

Trotz all dieser positiven Eigenschaften kommen wir jetzt erst zum guten Teil von Cannabidiol, denn es hat kaum Nebenwirkungen. Herkömmliche Medikamente haben zwar eine ähnliche Wirkung wie CBD, doch glänzen mehr mit einer Reihe von, teilweise haarsträubenden, Nebenwirkungen.

Ein Beispiel: Rezeptfreies Aspirin kann neben seiner schmerzstillenden, entzündungshemmenden und fiebersenkenden Wirkung noch Begleiterscheinungen wie Magenschmerzen und tatsächlich auch Kopfschmerzen haben. Die Nebenwirkungen von CBD hingegen beschränken sich auf einen trockenen Mund, Müdigkeit, Durchfall und Appetitlosigkeit. Was nun besser ist, überlasse ich dir((Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017)). Wenn du mehr über mögliche Nebenwirkungen von CBD von Profis erfahren möchtest, kann ich cbd360.de als umfangreiches Infoportal empfehlen.

Welche Produkte gibt es und wie verwendet man sie?

Als ich das erste Mal nach CBD Produkten gesucht habe, war ich mehr als überrascht wie groß die Auswahl mittlerweile ist. Öl, Kapseln, Tabletten, Liquid, Kaffee, Tee und sogar Gummibärchen stehen zur Auswahl. Und das ist nur ein kleiner Abriss davon, was ich gefunden habe. Da ich dir hier leider keinen ausführlichen Bericht über alle Produkte und Einnahmeformen geben kann, möchte ich mich auf die wichtigsten Repräsentanten der drei gängigsten Einnahmeformen fokussieren: CBD Öl, Kapseln und Liquid.

  • CBD Öl gilt als der Klassiker unter den Cannabidiol Produkten und ist wohl der meist verwendete Artikel. Das Öl ist vielseitig einsetzbar und kann auch zum Kochen und Backen weiterverwendet werden. Meist wird es aber sublingual genutzt. Einige Tropfen unter die Zunge verabreichen und dort über die Schleimhäute absorbieren lassen. Die Wirkung sollte nach etwa 10 Minuten eintreten und für 2 bis 4 Stunden anhalten.
  • CBD Kapseln hingegen können wie herkömmliche Medikamente einfach mit ein wenig Wasser geschluckt werden. Während das Öl einen, sagen wir etwas gewöhnungsbedürftigen Geschmack hat, sind die Kapseln vollständig geruchs- und geschmacksneutral. Oral eingenommene CBD Produkte brauchen aber etwa eine Stunde bis eine Wirkung spürbar ist. Dafür hält diese aber auch bis zu 8 Stunden an.
  • CBD Liquid ist eine Flüssigkeit, welche man mit einem Verdampfer erhitzt und anschließend inhaliert. Dabei nimmt man das Cannabidiol über die Lungenbläschen rasant schnell auf. Nach wenigen Sekunden ist meist schon eine Wirkung zu spüren. Mit 1 bis 2 Stunden verpufft der Effekt aber dafür auch wieder schnell. Dennoch für den akuten Einsatz optimal.

Wie dosiert man CBD richtig und wer sollte darauf verzichten?

Die richtige Dosierung ist ausschlaggebend für die optimale Wirkung. Leider hängt diese aber mit so vielen verschiedenen Faktoren zusammen, dass ich an dieser Stelle keine allgemeingültige Empfehlung aussprechen kann. Ich selbst habe mich an die Empfehlungen von Experten gehalten und mit einer kleinen Menge begonnen. Danach steigert man die Dosis langsam aber stetig solange, bis der gewünschte Effekt eintritt. Die Möglichkeit einer Überdosis ist derzeit nicht bekannt.

Allerdings raten selbige Experten auch bestimmten Personen von der Verwendung von CBD ab. Darunter fallen:

  • Schwangere Frauen
  • Kinder unter 2 Jahren
  • Menschen mit sehr niedrigem Blutdruck
  • Menschen mit Leberproblemen

Übrigens enthalten viele CBD Produkte auch kleine Spuren von THC. Dennoch machen sie nicht “high”. In Deutschland ist ein Grenzwert von 0,2% vorgegeben. Alles was darunter liegt ist legal und frei im Handel zu kaufen.

Wo kann man CBD Öl kaufen?

Wer das Öl ausprobieren möchte, kann mittlerweile auf eine ganze Reihe von Herstellern zurückgreifen. Ich habe Naturavitalis.de ausprobiert und bin damit zufrieden. Wer günstig kaufen will, kann auch auf Natucan.de zurückgreifen. Einigen Nutzererfahrungen zufolge ist dort der Geschmack gut und das Preis-Leistungsverhältnis sehr vernünftig.

Kann ich mit CBD Öl auch kochen?

Ja, das ist ohne weiteres möglich und auch sehr beliebt. Mit CBD kann man eine Vielzahl an Speisen verfeinern oder aber auch einfach den Geschmack von Hanf überdecken. Auf jeden Fall bringt es einiges an Abwechslung in die Küche. Beachte dabei nur ein paar kleine Dinge:

  • CBD ist fettlöslich. Wenn du nicht schon Öl verwendest, dann nutze andere Fette (zum Beispiel Butter), um das Cannabidiol herauszulösen.
  • CBD ist hitzeempfindlich. Beim Kochen und Backen mit CBD sollte man darauf achten, dass die Temperatur niemals über 200 Grad Celsius steigt.
  • Oral eingenommenes CBD braucht länger bis es seine Wirkung entfaltet. Übertreibe es daher nicht gleich, wenn du nicht sofort eine Wirkung spürst.

Ich persönlich verwende  CBD Öl nicht in der Küche, da es doch  etwas kostspielig ist, damit zu kochen. Alternativ nutze ich hier  Hanföl, um meinen Smoothie oder Salat aufzuwerten.

Mein Fazit

CBD ist vielseitig einsetzbar und hat Studien zufolge teils erstaunliche Wirkungsweisen. Dabei kommt es mit nur geringen Nebenwirkungen aus und ist in einer Vielzahl an Produkten erhältlich. Und wer selbst hier nichts findet, kann den Wirkstoff auch ganz einfach zum Kochen verwenden und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Einen Versuch ist es daher meiner Meinung nach auf jeden Fall wert.

 

Eine Anmerkung noch zum Schluss: Aufgrund von gesetzlichen Regularien, muss ich darauf hinweisen, dass Heilversprechen nicht erlaubt sind und all jene Hersteller, die es trotzdem machen unseriös sind. Beim Kauf solltest du somit immer die Augen offen halten.

An dieser Stelle würde mich jetzt interessieren, ob du schon einmal CBD Produkte probiert hast? Was ist deine Meinung zu diesem heiß diskutierten Thema? Schreib es mir in die Kommentare.

So, und jetzt viel Freude mit CBD!

 

 

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