Ich liebe den Duft von frisch gebackenem Brot. Zur Grillparty im Sommer mit frischer Kräuterbutter, der Renner.  Ist meist schon alle, bevor die Würstchen fertig sind. Nur gut, daß ich dann immer noch eine große Schüssel Kartoffelsalat bereit hab. Oder frisches Fett, selbstgemacht mit Äpfeln und Zwiebeln.

Und der Geschmack, nicht zu vergleichen mit den Fertigbroten, vor allem weiß ich, was drin ist. In diesem Brot sind ganz viele gesunde Zutaten drin,  Dinkelmehl, Leinsamen, Gojibeeren, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Kokosblütenzucker, Himalajasalz.

Klingt lecker, oder?

Eine Hauptzutat von Brot ist natürlich Mehl. Mehl zu essen, ist mittlerweile ein umstrittenes Thema. Weizenmehl  z. B. ist in Verruf geraten, vor allem, weil es auch gentechnisch verändert wurde, dadurch allergieauslösend ist und Unverträglichkeiten hervorruft. Getreide ist allgemein, durch diverse Anbautechniken manipuliert und versäucht  worden. Wenn es geerntet wird, ist es bereits nicht mehr wertvoll.

Im letzten Jahr ist es mir das mal so richtig bewußt geworden.

Ich sah auf fb einen Bericht über dieses Mittel, welches oft als Unkrautvernichter eingesetzt wird, Glyphosat. Mir war zwar bewußt, daß chemische Keulen eingesetzt werden, um in allen Bereichen ertragreicher zu sein. Aber warum das noch praktiziert wird, ist unfassbar.

An letzten Sommer können wir uns sicher noch alle gut erinnern. Sonne satt, Sommer pur, yippi, aber irgendwann war es dann doch nicht mehr so lustig. Was hat gefehlt? Wasser! Wochenlang ohne Regen. Haben wir wohl so extrem noch nicht erlebt.!!!!

Nichts desto Trotz, was machen die Bauern??  Glyphosat verteilen, über dem Getreide. Im Hochsommer, ohne Regen!! !

Ja, hätte ich den Bericht über dieses Mittel nicht gesehen, auf fb, hätte ich gedacht, der Bauer gießt das Getreide bei der Trockenheit, damit es nicht ganz vertrocknet. Aber eigentlich völlig unlogisch, bei der geringen Menge Wasser, die er mitführen kann, wohl  ein Tropfen auf den heißen Stein, bei diesem ausgetrockneten Boden. Weil, so ein kleiner Wagen hinter dem Traktor, auf was weiß ich, wieviel Ha Feld.?????

Und dann der Bericht. Glyphosat wird eingesetzt, kurz vor Reife des Getreides, um den Reifeprozess zu beschleunigen, damit daß Getreide sozusagen am Halm trocknet. Der natürliche Trockenprozess wird damit verkürzt, um Lagerkapazitäten zu sparen, irre oder. Und als ich diesen Artikel gesehen hatte, fuhr ein paar Tage später tatsächlich so ein Traktor über’s Getreidefeld. DieTrockenheit tat dann ihr übriges. Ich möchte nicht wissen, wieviel so tot gewirtschaftete Nahrungsmittel bei uns landen.

Und eigentlich wollt ich hier gar nicht abschweifen, nur mein Brotrezept teilen, anregen, bewusster zu werden und eigentlich nur sagen, dass ich mit Dinkel backe und auch sonst größtenteils in meinen Rezepten verwende, wenn es Mehl sein soll. Dinkel ist gesund. Vor allem achte ich auf Bioqualität.

Und beobachtet einfach mal bewußter die Natur. Warum gibt es keine Kornblumen mehr, warum wachsen überhaupt sehr wenige Blumen am Feldrand im Sommer? Kornblumen wachsen nur dort, wo der Boden gesund ist.

Das Feld, wo der Traktor unterwegs war, war übrigens Roggen. Und kurz vor der Ernte sah der wirklich nicht mehr sehr lebendig aus.

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Topfbrot mit Dinkelmehl und Superfood
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Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
  2. Nach und nach Wasser dazugeben und umrühren, bis alles zu einem glatten Teig verbunden ist
  3. Teig an einem warmen Ort ca. 10 Stunden gehen lassen.
  4. Danach den Teig auf eine gemehlte Fläche schütten und mit einem Teigschaber zusammenfalten, in den warmen Topf legen und 40 Minuten mit Deckel backen.
  5. Deckel abnehmen und weitere 20 Minuten backen.
  6. Nun nach Lust und Laune belegen, z. B. mit selbstgemachtem Fett Guten Appetit
  7. Man kann natürlich die Zutaten austauschen, z.b. hab ich in diesem Brot Nüsse, Mandeln und Chiasamen drin.
Rezept Hinweise

Wichtig ist ein gusseiserner Topf mit Deckel. Dieser wir in der Vorheizphase des Backofens zum warm werden in die Backröhre gestellt.