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Für das perfekte Gänsebraten Rezept braucht man nur ein paar wenige Zutaten.

Dieses Rezept ist geling-sicher,  weil es von meiner Ma, für mich die beste Köchin der Welt.

Für den Gänsebraten brauchst Du:

Eine bratfertige Gans, 4 große Zwiebeln für eine sämige Soße, Beifuß für die Verdauung, Salz und Pfeffer.

Und der Gänsebraten ist einfach der Hammer.

Dazu gibt es natürlich selbst gemachte Klöße und Rotkohl, selbstverständlich  auch aus frischem Rotkohl  zubereitet. Den kann man gut vor bereiten und bei Bedarf einfrieren. Die Klöße werden am Weihnachtsfeiertag frisch gemacht, alles andere wird vorbereitet und am Feiertag nur noch erwärmt.

Klöße selber machen, macht schon ne ganze Menge Arbeit. Deshalb machen wir  sie (Mutti) frisch. Aber alles andere kann  vorbereiten und einfrieren. Dadurch hat man am Feiertag weniger Aufwand und kann den Braten so richtig genießen.

Nun geht es zum Wichtigsten. Wie wird der Gänsebraten so richtig lecker.

Zuerst wird die Gans gründlich gewaschen. Dann werden die Flügel und der Hals abgetrennt. Zusammen mit den Innereien und Beifuß wird ein Sud gekocht.

Am „Sterz“ der Gans (Gänsehintern) werden die Drüsen entfernt.

Mutti salzt vor dem kochen. Also die Gans innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben.

Anschließen mit der Brustseite nach unten in eine mit ca. 1/8 Liter kaltem Wasser in einen Bräter legen und braten. Dadurch brät die Gans in ihrem eigenem Fett. Nun wird sie von allen Seiten kross gebraten. Dazu kommt immer wieder etwas kaltes Wasser. Das ist unheimlich wichtig für eine leckere Soße. Durch das „Ablöschen“ entstehen Röststoffe, wodurch die Soße seinen einzigartiges, unglaublich leckeres Aroma bekommt.

Mit dem Sud der entsteht, wird die Gans immer wieder übergossen. Mit einer Fleischgabel sticht man flach in die Haut ein, damit das Fett abfließen kann. Nun etwas Beifuß und die Zwiebel dazu geben und eine Weile schmoren. Vor allem darauf achten, dass die Gans nicht verbrennt.

Zwischenzeitlich wird der Backofen auf ca. 200 Grad vorgeheizt. Die rund um angebratene Gans kommt jetzt mit der Brustseite nach oben in die Backröhre. Die Garzeit beträgt ca. 2 Stunden. Hier wird immer wieder mit dem Sud übergossen, damit der Braten auch schön knusprig wird. Zwischendurch auch immer mal wieder wenden, damit sie von allen Seiten schön gleichmäßig braun wird.

Nach Ende der Garzeit die Gans aus der Pfanne nehmen. Der Sud mit den Zwiebeln wird durch ein Sieb passiert, so wie früher oder modern mit einem Pürierstab zerkleinert. Anschließend wird der Zwiebelsud noch einmal kurz in einer Pfanne geschmort. Dadurch entstehen noch einmal leckere Röst-Aromen, was so wichtig und lecker ist, für die Soße. Gerade, wenn man dazu noch selbst gemachte rohe Klöße anbietet, baucht man ganz viel davon. Nun lassen wir den Sud etwas abkühlen, damit wir das ausgetretene Fett besser abschöpfen können. Eine Gans hat nun mal jede Menge Fett, was wir unmöglich alles gleich verwerten können. Aber zum Entsorgen ist es auch viel zu schade. Gerade Grünkohl schmeckt nur richtig lecker, wenn er mit reichlich Fett zubereitet wird. Genau dazu ist unser abgeschöpftes Gänsefett ideal.

Zugegeben, gute Vorsätze und Diätvorhaben sind jetzt gerade kontraproduktiv.

Aber es ist Weihnachten, eine Zeit voller Emotionen, Sinnlichkeit und Streß, aber auch Dunkelheit, Demut und eine Zeit voller Emotionen. Also auch  einfach mal inne halten, weg von strengen Regeln und machen, was einem gut tut. Naschen, schlemmern, und auch mal Regeln brechen. Immer wieder nach dem Motto „die Menge macht das Gift“. Glücklich und zufrieden sein  ist das aller wichtigste. All das muss man sich erschaffen und erhalten und dazu gehört für mich einfach lecker essen.

Aber nun weiter mit dem Rezept

Zu den geschmorten, passierten Zwiebel wird nun der zuvor hergestellte Sud nach und nach zugegeben. Die Menge dafür richtet sich  nach der Menge an Soße die man möchte und auch braucht. Nun noch die Röststoffe vom Pfannenrand lösen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Verbleibendes Fett abschöpfen, bis auf einen kleinen Rest für den Geschmack.

Wenn die Gans noch nicht knusprig genug ist, einfach noch einmal kurz in die heiße Backröhre geben, nun einfach nur noch zerteilen. 

Gänsebraten

Gänsebraten - das perfekte Rezept zu Weihnachten

Knuspriger Gänsebraten mit selbstgemachten rohen Klößen und Rotkohl, ein Festessen für die ganze Familie
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: klassisch
Keyword: Braten, Klöse
Portionen: 6

Zutaten

Anleitungen

  • Einen Sud aus Gänseflügel, Hals und Beifuß kochen
  • die Gans salzen und pfeffern, mit Zwiebeln und Beifuß anbraten
  • immer wieder mit Wasser und Brühe ablöschen bis sie rundum angebraten ist
  • anschließend zwei Stunden in der Backröhre schmoren lassen. Dabei imer wieder wenden und mit Sud übergießen.

Notizen

Dazu schmecken selbst gemachte rohe Klöße und Rotkohl am besten
 
Hast Du dieses Rezept ausprobiert?Lass es uns gern wissen.
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